Header(af)

Ausgaben

Der Sommer in den Allgäuer Bergen bringt nicht nur ein beschwingtes Lebensgefühl mit sich, sondern auch die neue Ausgabe des Bergwärts. Darin finden Genießer ebenso wie passionierte Bergsteiger Reportagen und Hintergründe rund ums Wandern und Klettern. Profis gewähren Einblicke in ihr Training und Fachleute bringen uns die heimischen Tiere näher. Wir beschäftigen uns ebenso mit der Psyche am Berg wie mit Pädagogik. Und natürlich gibt es wieder jede Menge Einblicke und Tourentipps an Graten und Gipfeln, beim Fernwandern sowie für Bike & Hike. 

Foto (oben): Alexander Fuchs

Geschichten aus unserer Ausgabe Sommer 01 | 2022

Gratwanderungen

Gratwanderungen gehören zu den faszinierendsten Erlebnissen in den Bergen. Zehn Balanceakte im Allgäu, eine Auswahl der schönsten und abwechslungsreichsten Touren auf schmaler Schneide, stellen wir in unserer Titelgeschichte vor. Dabei geht es ausschließlich um Bergwanderungen, dafür aber in verschiedensten Schwierigkeitsgraden: Von der Genusstour am Falkenstein an einem guten halben Tag bis zum Gipfel-Marathon über die gesamte Nagelfluhkette, der je nach Tempo ein bis drei Tage in Anspruch nehmen kann. Auch ambitionierte Unternehmen im wilden Allgäuer Hauptkamm, im Kleinwalsertal und in den Tannheimer Bergen finden sich in der Auswahl.

Foto: Alexander Fuchs

Training

Sich in den Bergen des Allgäus auf Hochtouren oder gar auf das Höhenbergsteigen vorbereiten? Das geht! Wie, verraten die Profibergsteiger Alix von Melle und Luis Stitzinger. In einer Hintergrundgeschichte geben sie Einblicke in ihre ganz persönliche Vorbereitung auf große Ziele. Davon profitieren natürlich auch alle, die nicht auf einen Achttausender wollen. Denn für viele gehört zum Bergsteigen der Wunsch dazu, durch gezieltes Training besser zu werden. So viel sei schon einmal verraten: Nach einer großen Tour ist vor dem nächsten Projekt. Das beste Training bietet Abwechslung, macht Spaß und endet am nie. Und täglich grüßt Paulchen Panther …

Foto: Alix von Melle und Luis Stitzinger

Wildtiere

Der "Faszination Wildtiere" geht Alpinjournalist Michael Munkler auf den Grund. Bei unzähligen Touren war er immer wieder zu Besuch bei Adler, Bergmännle, Birkhuhn, Gams, Murmeltier und Steinbock. Diese Arten haben sich in jeweils einzigartiger Weise an die raue Bergwelt angepasst. Unterwegs war unser Autor dabei unter anderem mit dem Wildbiologen Henning Werth, der Einblicke in die Verhaltensweisen der Tiere gibt: Wie leben sie in den Allgäuer Bergen, wo entstehen welche Konflikte mit den Menschen und wie lassen sich die Tiere schonend und somit guten Gewissens bewundern?

Foto: Michael Munkler

Weitwandern

Viele Tage in den Bergen unterwegs sein, den Tälern kurze Besuche abstatten und dann wieder in die wilde Natur eintauchen – ein Traum! Dazu muss es aber nicht in ferne Länder gehen. In zwei Geschichten stellen wir den Lechweg und die Himmelsstürmer-Route der Wandertrilogie Allgäu vor. Ersterer führt von der Quelle am Formarinsee am Fluss entlang bis zum Lechfall bei Füssen. Dank Gepäcktransport und bequemer Unterkünfte im Tal stellt er eine der komfortabelsten Möglichkeiten dar, ins Fernwandern einzusteigen. Die Himmelsstürmer-Route dagegen deckt den alpinsten Teil des 876 Kilometer langen Weitwanderwegenetzes der Wandertrilogie Allgäu ab.

Foto: Erika Dürr

Geschichten aus unserer Ausgabe Winter 01 | 2021

Endlich geht es wieder los. Freudig aufgeregt nehmen wir seit Monaten zum ersten Mal unsere Winterausrüstung in die Hände: wachsen Ski, schleifen Eisgeräte, checken die Lawinen-Notfallausrüstung. Für uns Bergsportler und Naturliebhaber strahlt der Winter ganz und gar keine Düsternis aus. Denn in diesem begrenzten Zeitfenster unternehmen wir besondere Touren mit Menschen, die wir schätzen.

Doch der Allgäuer Winter verändert sich. Das äußert sich oft genug durch weniger Schnee und seltenere Minusgrade. Zudem gilt es mehr denn je, Rücksicht auf Mensch, Tier und Landschaft zu nehmen. Dem allen möchten wir in der Premierenausgabe des Bergwärts gerecht werden. Schon früh haben wir das Freeriden in der Nähe der hoffentlich wieder geöffneten Bergbahnen zum Titelthema gewählt. Doch auch wer sich seine Gipfelmomente lieber gänzlich aus eigener Kraft verdient und in stilleren Ecken unterwegs ist, findet im Magazin jede Menge Ziele. Das gilt für Winterwanderer ebenso wie für Schneeschuh- und Skitourengeher. Nicht zuletzt beleuchten wir Hintergründe, wie etwa zur Entstehung des Lawinenlageberichts, einem der wichtigsten Werkzeuge im Winterwunderland. Denn wir alle wollen nicht nur eine schöne Zeit im winterlichen Allgäu haben, sondern immer wieder gesund vom Berg zurückkehren.

Freeriden

Freerider suchen das Abenteuer abseits der Pisten. In weiten Bögen rasen sie ins Tal oder sie schwingen genussvoll durch den Pulver. Einblicke in die schönsten Abfahrten in der Nähe von Liften im Allgäu gibt Autor und Ski-Tester Philipp Munkler. Dabei hat er auch zehn Tourentipps für jede Könnensklasse parat. In der Titelgeschichte der Winterausgabe erleben die Leserinnen und Leser den Wintertraum mit: Wenn die Schneeflocken wie kleine Wattestückchen verspielt vom Himmel fallen. Kleine und dann immer größere. Gleichzeitig versucht sich die Sonne durch das wilde Gestöber zu kämpfen. Die Mischung von Feuchtigkeit in der Atmosphäre und Sonneneinstrahlung zaubert Regenbogenfarben in die Nebelschwaden. Dann geht es in die Skibindungen und die erste rasante Abfahrt der Reportage beginnt.

Foto: Alexander Fuchs

Eisklettern

Nicht um Banana Split oder Coup Melba geht es, wenn von Eisspezialitäten im Tannheimer Tal die Rede ist. Denn das berühmte Bergsteiger-Ehepaar Alix von Melle und Luis Stitzinger hat es vielmehr auf gefrorene Wasserfälle abgesehen. Das gibt es nur in den Westalpen oder in Kanada? Weit gefehlt – auch in den Allgäuer Bergen geht es mit Eisgeräten und Steigeisen steile Linien hinauf. Die beiden erzählen, wie das Eisklettern funktioniert, wie es sich anfühlt und wie es sich seit seinen Anfängen zu einer ausgereiften Disziplin des Alpinsports weiterentwickelt hat. Das Tannheimer Tal bietet sowohl routinierten Könnern als auch Einsteigern erstklassige Möglichkeiten. Von Melle und Stitzinger berichten in ihrer eiskalten Reportage von den steilen Linien, die auch bei Minusgraden für schwitzige Hände sorgen!

Foto: Erika Dürr

Selbsteinschätzung

Gedanken über den Zauber der Natur und ihre positive Auswirkung auf den Menschen hat sich die bekannte Allgäuer Bloggerin "Ulligunde" gemacht. Erika Dürr schreibt ein Plädoyer für mehr Bewusstsein am Berg, über Demut und Verständnis. Es geht um magische Momente, die uns mit der Natur verbinden, uns zeigen, wie schützenswert und bezaubernd sie ist. Und wie unwichtig manche “Probleme” sind, die wir uns im Alltag selbst erschaffen. Ein Problem, das weder klein noch unwichtig ist, bleibt jedoch der Umgang mit der Natur: Wenn Menschen im Winter Tiere aufschrecken und ihnen so wichtige Kraftreserven rauben. Aber auch, wenn Tourengeher die Gefahren des Winters unterschätzen oder sich blind auf Technik und andere verlassen. Realistische Selbsteinschätzung und tieferes Verständnis sind hier der Schlüssel.

Foto: Erika Dürr

Schneeschuhwandern

Schneeschuhe stoßen das Tor ins Allgäuer Winter-Wunderland auch ohne Ski weit auf. Die Einstiegshürden sind weit niedriger und die Ziele zahlreich. Bergwärts-Redakteur Frank Eberhard nimmt die Leserinnen und Leser mit auf einen Streifzug in den Osten, Westen und Süden der Region. Mit den großspurigen Tretern unter den Füßen geht es dabei zuerst auf den Ostertalberg (1383 m), eine leichte und wenig lawinengefährdete Schneeschuhtour, die sich auch für Anfänger, Halbtagesausflüge und nicht ideales Wetter eignet. Deutlich länger fällt der Ausflug in den Gerachsattel (1752 m) zwischen Kleinwalsertal und Bregenzerwald aus. Und wer auf einen der schönsten Aussichtsgipfel im Tannheimer Tal möchte, findet an der 2000 Meter hohen Krinnenspitze eine Paradetour mit Liftunterstützung und uriger Einkehr.

Foto: Frank Eberhard